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Veranstaltungen

der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem Bereich Bildung und Wissenschaft. Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.boell.de
Fachtagung
Die Freiheit zu sterben
Selbstbestimmung durch Sterbehilfe und Patientenverfügungen
Dienstag, den 27. Februar 2007, 9.30 - 20.30 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Galerie, Hackesche Höfe

Sterbehilfe und Patientenverfügungen sind mittlerweile keine Tabus mehr: Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sie mit dem medizinischen Fortschritt umgehen sollen. Denn die Chancen ärztlicher Lebensverlängerung können zur Belastung werden, wenn die Intensivmedizin das Leben auch um den Preis der Leidens- und Sterbensverlängerung erhält. Gegenüber solchen existenziellen Fragen ist der Gesetzgeber bisher blind geblieben.

Der Deutsche Bundestag will den Missstand fehlender gesetzlicher Regelungen in den nächsten Wochen und Monaten beheben. Geplant ist ein Gesetzentwurf als Gruppenantrag aus der Mitte des Parlaments. Der Fraktionszwang wird wie bei der Debatte und Verabschiedung des Stammzellgesetzes aufgehoben.

Als Auftakt zur großen Debatte im Deutschen Bundestag erörtern auf dieser Fachtagung die relevanten politischen und wissenschaftlichen ExpertInnen die strafrechtlichen und zivilrechtlichen Probleme von Patientenverfügung und Sterbehilfe im Kontext der geltenden Verfassungslage und der leitenden Verfassungsprinzipien.

Mit: Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin, Renate Künast MdB, Fraktionsvorsitz Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer u.a.

Weitere Informationen: http://www.boell.de/calendar/viewevt.aspx?evtid=3176&crtpage=1
Schulen in der Demokratie
Unterstützungsmodelle für eine Kultur der Anerkennung
Donnerstag, 15. März 2007, 14.00 - 20.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Galerie, Hackesche Höfe

Die autonome Schule ist anstrengend. Sie soll bessere Qualität bringen und sich gegenüber gesellschaftlichen Ansprüchen rechtfertigen. Die Schulen haben lange gezögert. Nun haben sie sich viel vorgenommen und stehen deshalb vor neuen Schwierigkeiten. Ohne Unterstützung geht das nicht. Gesteigerten Ansprüchen an Effizienz und Effektivität muss eine Kultur der Anerkennung entsprechen.Wie lässt sich eine Anerkennungskultur erzeugen,die mutige Schritte und großes Engagement trägt?

Auf der Tagung sollen die Erfahrungen diskutiert und ausgewertet werden, die eine Vielzahl von Schulberaterinnen und -berater in den vergangenen fünf Jahren des Berliner BLK-Programms „Demokratie lernen und leben“ mit Unterstützungsmodellen gesammelt haben.

Mit: Dr. Dorinne Dorfman, Gabi Elverich, Otto Herz, Dr. Susanne Masuch u.a.

Weitere Informationen: http://www.boell.de/calendar/viewevt.aspx?evtid=3215

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