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Konferenz

Open Innovation!

Auf der Suche nach neuen Leitbildern

Biografien

Christoph Bieber, Universität Gießen

Dr. Christoph Bieber ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und arbeitet zugleich am dortigen Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI, www.zmi.uni-giessen.de). Seit Mitte der 90er Jahre setzt er sich mit dem Verhältnis von politischer Kommunikation und neuen Medien auseinander, zur Zeit habilitiert er zum Thema "Interaktive Demokratie". Seit dessen Gründung im Jahr 2000 war Christoph Bieber Vorsitzender von pol-di.net e.V., Trägerverein der Online-Plattform politik-digital.de, im Sommer dieses Jahres wechselte er in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.

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Knut Blind, Fraunhofer Institut, Kassel

Dr. rer. pol. Knut Blind ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel und Stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung "Technikbewertung und Innovationsstrategien" am Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung. Dort arbeitet er unter anderem an der Erforschung von Indikatoren zur Messung von Innovation. Zuletzt veröffentlichte er zur wirtschaftlichen Bedeutung von Standards. Knut Blind studierte in Freiburg und an der Brock University (Canada) Volkswirtschaftslehre, Politologie und Psychologie. Seine Promotion zum Dr. rer. pol. wurde ausgezeichnet mit dem F. A. v. Hayek-Preis der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg. Er habilitierte am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel.

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Niels Boeing, Journalist, Hamburg

Niels Boeing, geboren 1967 in Bochum, studierte Physik und Philosophie in Aachen und Berlin. Nach dem Physikdiplom und einer Weltreise wechselte er in den Journalismus und wurde nach einem Intermezzo bei der taz Technikredakteur im Wissenschaftsressort der Woche in Hamburg, wo er vor allem zu Internet, IT und New Economy schrieb. Seit dem Ende des Blattes im März 2002 arbeitet er als freier Journalist, u.a. für Die Zeit, Financial Times Deutschland, Technology Review, GEO und Freitag. Im März erschien sein Buch "Nano?! Die Technik des 21. Jahrhunderts" bei Rowohlt Berlin. Zusammen mit dem Hamburger Journalisten Jens Uehlecke betreibt er das Büro bitfaction (www.bitfaction.com). Er lebt in St. Pauli, "im tollsten Stadtteil der Republik", wie er findet.

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Mercedes Bunz, de:bug, Berlin

Mercedes Bunz ist Herausgeberin der Zeitschrift DE:BUG - Zeitung für elektronische Lebensaspekte sowie Lehrbeauftragte und Doktorandin der
Bauhausuniversität Weimar. Sie arbeitet sowohl im journalistischen wie auch im wissenschaftlichen Bereich zum Urheberrecht unter digitalen Bedingungen, ein Gebiet, für das sie sich aus poststrukturalistischer Perspektive mit Theorien des Politischen, sowie von Technologie und Neuen Medien, aber auch der Ökonomie beschäftigt.

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Klaus Burmeister, Z_punkt

Der Zukunftsforscher Klaus Burmeister studierte nach seiner Ausbildung als Starkstromelektriker in Hamburg und Berlin Politologie. Seit 1986 arbeitete er verantwortlich in unterschiedlichen Instituten der wissenschaftlich orientierten Zukunftsforschung. 1997 gründete er Z_punkt GmbH The Foresight Company (Essen/Karlsruhe/Berlin), ist seit dem geschäftsführender Gesellschafter und berät Unternehmen in Fragen des gesellschaftlichen Wandels und langfristiger Unternehmensentwicklung.

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Wolfgang Coy, HU Berlin

Wolfgang Coy, 1947 geboren, studierte Elektrotechnik, Mathematik und Philosophie an der Technischen Hochschule Darmstadt. Nach seinem Abschluß als Diplomingenieur der Mathematik promovierte Coy in Informatik. Er übte verschiedene wissenschaftliche Tätigkeiten unter anderem an den Universitäten Dortmund, Kaiserslautern und Paris VI aus, bis er 1979 eine Professur für Informatik an der Universität Bremen übernahm.
Heute am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin, forscht Wolfgang Coy unter anderem zu den Gebieten Digitale Medien, Informatik und Gesellschaft, Theorie der Informatik, Sozial- und Kulturgeschichte der Informatik und zu philosophischen und theoretischen Fragen der Informatik.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen neben vielen fachlichen Arbeiten unter anderem Industrieroboter - Archäologie der Zweiten Schöpfung und der von Wolfgang Coy zusammen mit Martin Warnke und Georg Christoph Tholen herausgegebene Sammelband HyperCult. Geschichte, Theorie und Kontext Digitaler Medien.
Neben seiner Mitgliedschaft in der Grünen Akademie ist Wolfgang Coy Fellow der Gesellschaft für Informatik, Mitherausgeber der Zeitschrift Informatik-Spektrum, deutscher Delegierter in der Sektion Computers and Society der International Federation for Information Processing, Vorsitzender der zentralen Medienkommission der Humboldt-Universität, Sprecher des DFG-Forschungsverbundes "Bild-Schrift-Zahl" im Hermann v. Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik.
Weitere Informationen zu Wolfgang Coy, so eine ausführliche Bibliographie, finden sich unter: http://waste.informatik.hu-berlin.de/Coy/default.html

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Olga Drossou, Heinrich-Böll-Stiftung

Olga Drossou, Sozialwissenschaftlerin, ist Referentin für Medienpolitik und Neue Medien der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Ihre Schwerpunkte sind: Informations- und Wissenspolitik, BürgerInnenrechte in der Informationsgesellschaft (Privacy, Informationsfreiheit, Zugang zu Wissen und Information).
Seit 2002 leitet sie die Stiftungsaktivitäten zum UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS). An dem zivilgesellschaftlichen Diskurs dazu beteiligte sie sich u.a. mit dem Projekt "Charta der Bürgerrechte für eine nachhaltige Wissensgesellschaft" (www.worldsummit2003.de)
Sie ist Mitherausgeberin von: Drossou/Leggewie et al. "Einwanderergesellschaft Göttingen", 1986; und Drossou/Rilling et al. "Machtfragen der Informationsgesellschaft", 1999

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Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Ralf Fücks studierte Sozialwissenschaften, Ökonomie und Geschichte. 1982 schloss er sich den GRÜNEN an. Nach seiner Mitgliedschaft in der Bremer Bürgerschaft wurde 1989 er zum Sprecher des Bundesvorstandes der GRÜNEN gewählt. 1991 kehrte er in die Bremer Politik zurück und wurde Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz sowie Bürgermeister in der Bremer "Ampelkoalition", die 1995 am Konflikt mit der FDP über die Stadtentwicklungs- und Flächenpolitik zerbrach.
Seit 1996 amtiert Ralf Fücks als Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf den Themen Nachhaltige Entwicklung, Migration, Zukunft Europas und Internationale Politik.

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Elmar Geese, Tarent GmbH, Vorsitzender des LINUX-Verbandes

Elmar Geese ist Unternehmer, Geschäftsführer der tarent GmbH (Bonn/Berlin) und Vorsitzender des Linuxverbandes, der größten Interessenvertretung für Firmen, die im Umfeld von freier Software und Linux tätig sind. Er ist gebürtiger Bonner und studierter Musiker. Seit 12 Jahren Software-Unternehmer, Autor von Büchern zu XML. Vater von 5 Kindern im Alter von 11 bis 19 Jahren.

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Birgit Gehrke, Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung

Dipl.-Ökonom Dr. Birgit Gehrke, Jahrgang 1960, war nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften Hannover von 1983 bis 1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt. Nach der Promotion im Jahr 1988 zum Dr. rer. pol. wechselte Frau Gehrke zum Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung. Dort arbeitet sie hauptsächlich in den Themenfeldern Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Umweltwirtschaft sowie Struktur- und Innovationsforschung. Ein Tätigkeitsschwerpunkt liegt dabei auf Arbeiten im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands, die regelmäßig im Auftrag des bmbf gemeinsam mit anderen Forschungsinstituten erfolgen. Das NIW ist dabei seit Jahren sowohl in die Analyse verschiedener Innovationsindikatoren (u. a. Industrieforschung, Einsatz von Qualifikationen in der Wirtschaft, Marktergebnisse bei forschungsintensiven Industrien und wissensintensiven Dienstleistungen) als auch in die Federführung der Berichterstattung und damit in die Formulierung von Ansatzpunkten für die Forschungs- und Innovationspolitik eingebunden. Birgit Gehrke ist dabei u. a. für den Themenkomplex "Bildung und technologische Leistungsfähigkeit" verantwortlich.

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Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin

Jeanette Hofmann lehrt derzeit an der Universität Duisburg-Essen. Sie ist von der Bundesregierung zur zivilgesellschaftlichen Vertreterin in die Regierungsdelegation auf der Prepcom 3 des WSIS berufen worden.
Sie leitete das am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und bei Nexus angesiedelte Verbundprojekt Internet und Politik. Ende 2000 hat sie zusammen mit 12 Kollegen die internationale NGO and Academic ICANN Study (NAIS) gegründet.
Ein weiteres ihrer Arbeitsgebiete umfasst die Beziehung zwischen Digitalisierung und Wandel der Wissensordnung. Im Vordergrund ihres Interesses stehen die Veränderungen im Verständnis des "Geistigen Eigentums" und die technische Kodifizierung von Schutzrechten. Die Gründung von www.privatkopie.net ist ein praktischer Beitrag zu diesem neuen Politikfeld.

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Gerhard Huber, Unternehmensberater

Gerhard Huber ist derzeit freier Berater . Er war bis 07/2004 Leiter Corporate Strategies der debitel AG. Er ist 1965 in Ulm geboren, studierte Wirtschafts-Ingenieurwesen an der TU Berlin. Berufsstart (Anfang 1994) bei einer Unternehmensberatung, dann (Mitte 1997) Tätigkeit als Unternehmensentwickler im RWE-Konzern und von Anfang 2000 bis Mitte 2004 Leiter Corporate Strategies der debitel AG. Hierbei immer wieder tangiert mit regulatorischen und wettbewerbspolitischen Themen im Bereich Infrastruktur-Dienste.

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Marie Therese Huppertz, Director Corporate Affairs, Microsoft

Marie Therese Huppertz studierte Jura an den Universitäten Bonn und Saarbrücken. Sie war Rechtexpertin bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Ab 1993 Arbeit im Bereich copyright law and policy, Microsoft, Brüssel und ab 1996 Representative von Microsoft EMEA, Brüssel. Zur Zeit ist sie Director of Corporate Affairs, Microsoft EMEA.

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Ulrich Klotz, IG Metall Bundesvorstand

Geboren 1948 in Marburg/Lahn, Studium der Elektrotechnik / Informatik an der TU Berlin. Dipl.-Ing. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Computerindustrie und Werkzeugmaschinenbau. Innovations- und Technologieberater in BMFT-Projekten. Forschungs- und Lehrtätigkeit als Oberingenieur im Bereich Arbeitswissenschaft der TU Hamburg-Harburg. Seit 1987 beim Vorstand der IG Metall (Wirtschaft, Technologie, Umwelt) mit dem Arbeitsschwerpunkt Informationsökonomie / Informationsgesellschaft, Unternehmensmodelle und Arbeitsformen der Zukunft. Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, Aufsichtsräten sowie Sachverständigenkreisen beim BMBF. Lehraufträge an diversen Universitäten. Stiftungsprofessur an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach/Main. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Gestaltung von Arbeit und Informationstechnik. Preis der Karl-Theodor-Vogel Stiftung für fachpublizistische Leistungen.

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Stefan Krempl, Medienforscher

1989 - 1990: Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Würzburg
1990 - 1995: Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste Berlin
Mai 1995: Abschluß als Diplom-Kommunikationswirt (Diplomarbeit "Das Phänomen Berlusconi" im Peter Lang Verlag veröffentlicht)
Mai-August 1995: freie journalistische Arbeit
Okt.1995 - Febr. 1996: feste freie Mitarbeit in einer Berliner PR-Agentur, dort Pressearbeit u.a. für die Deutsche Post AG und den Berliner Senat (Verwaltungsreform), konzeptionelle Vorbereitung und Betreuung des Symposiums "Förderpreis Software Qualität" am 14. November 1995.
April 1996 - April 2001: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sprachwissenschaft II der kulturwissenschaftlichen Fakultät bei Prof. Dr. Hartmut Schröder an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
von November 1997 bis April 1998 Gastforscher am Center for Cultural Studies der University of California Santa Cruz
seit Juni 2001: Dozent am Südosteuropäischen Medienzentrum in Sofia
Februar 2004: Promotion zum Dr. phil an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Thema der Dissertationsarbeit: Der Kosovo-Krieg in den Medien unter besonderer Berücksichtigung des Internet. Ein Beitrag zur kritischen Medienanalyse.
Regelmäßiger Autor für Telepolis, c't, Financial Times Deutschland, Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit, vdi nachrichten etc. Schwerpunkt: das Netz zwischen Wirtschaft, Politik und Kultur.

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Rainer Kuhlen, Universität Konstanz

Rainer Kuhlen ist Professor für Informationswissenschaft an der Universität Konstanz. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind: Experimentelles Information Retrieval, Hypertext, Informationsmarkt, Informationswirtschaft, elektronische Mehrwertdienste, elektronische Marktplätze, Kommunikationsforen, Medieninformation, Informationsassistenten/-agenten, Informationsethik, Informationspolitik und elektronische Wörterbücher.
Rainer Kuhlen ist aktuell in folgenden Funktionen tätig: Vorsitzender der Gesellschaft für Angewandte Informationswissenschaft (GAIK, Konstanz); Leiter des Steinbeis-Transferzentrums "Informationsmärkte und Information Engineering (IMIE, vormals IMAC)" an der Universität Konstanz; Vorstandsvorsitzender des Hochschulverbands für Informationswissenschaft (HI); seit 1996 Persönliches Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK); Vorsitzender des Fachausschusses "Kommunikation und Information" der DUK (seit 1999); Inhaber des UNESCO-ORBICOM-Chairs in Communications für Deutschland (seit 1999); Vorsitzender des Vereins Nethics e.V. (Informationsethik im Netz); Mitglied der Grünen Akademie der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Claus Leggewie, Universität Gießen

Claus Leggewie, geb. 1950, Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Zentrums für Medien und Interaktivität an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Gastprofessuren in Wien, Paris und New York, Fellow des Wissenschaftskollegs Berlin
Zahlreiche Publikationen zu Politik und neue Medien, zuletzt mit Chr. Bieber Hg. der Reihe "Interaktiva" und des Bandes "Interaktivität. Ein transdisziplinärer Schlüsselbegriff. (Campus Verlag, Oktober 2004)

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Lawrence Lessig, Stanford Law School, USA

Lawrence Lessig ist Professor of Law an der Stanford Law School und Gründer des dortigen Center for Internet and Society. Vor dem Eintritt in die Fakultät in Stanford hatte Lessig den Berkman Lehrstuhl an der Harvard Law School inne. Lessig war darüber hinaus Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und Professor an der University of Chicago Law School. Lessig ist Autor der Bücher "The Future of Ideas", "Code and Other Laws of Cyberspace". Lessig leitet das Creative Commons Projekt und ist Vorstandsmitglied der Electronic Frontier Foundation, des Center for the Public Domain, und Kommissionsmitglied der Penn National Commission on Society, Culture and Community an der University of Pennsylvania.

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Bernd Lutterbeck, TU Berlin

Jg. 1944
1977 - 1983 Oberregierungsrat beim Bundesminister des Innern / Bonn.
Mitarbeiter beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz mit Zuständigkeiten für Soziale Sicherungssysteme , Gesundheitswesen und Technologiepolitik.
Seit 1984 Professor für Informatik und Gesellschaft am Institut für Angewandte Informatik der Technischen Universität Berlin (Schwerpunkte: Datenschutz, Informationsrecht und Verwaltungsinformatik).
Seit 1992 Stellvertretener Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik.
Seit 1993 Ständiger Berater des Vereins Deutscher Ingenieure ( VDI/VDE Technologiezentrum Informationstechnik, Teltow ) für Europarechtliche Fragestellungen.
Seit 1995 Professor für Europäische Integration für die Action Jean Monnet der Europäischen Union Brüssel.
Seit 1999 Gutachter und Berater u. a. für die Deutsche Post, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Deutschen Bundestag.
Genaue Angaben zu Publikationen und sonstigen wissenschaftlichen Aktivitäten finden sich unter http://ig.cs.tu-berlin.de/ma/bl/ap/.

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Florian Müller, MySQL AB

Florian Müller begann 1985, Artikel für Computerzeitschriften zu verfassen und wurde 1986 - im Alter von 16 Jahren - zum jüngsten deutschen Computerbuchautor (Markt&Technik Verlag). Er spezialisierte sich in der Folgezeit auf transatlantische Lizenzkooperationen in verschiedenen Softwarekategorien (Anwendungssoftware, Lernsoftware, Spielesoftware) und deckte dabei neben der Suche nach Partnern und Produkten ("Scouting") und der Führung von Lizenzverhandlungen das gesamte Spektrum von Publishing-Tätigkeiten ab (Lokalisation, Marketing, PR, Vertrieb). Mehrere unter seiner Regie vermarktete Softwaretitel erreichten die Spitze der Media-Control-Charts, darunter der Spiele-Bestseller "Warcraft II - Tides of Darkness".
Neben operativen Tätigkeiten beriet Florian Müller auch Medien- und Softwareunternehmen in strategischen Fragen und hielt Vorträge auf Kongressen in USA, Deutschland, Frankreich und Spanien. 1996 gehörte er dem Board of Governors des europäischen Softwareherstellerverbandes SPA Europe an. Im selben Jahr gründete er den Online-Gaming-Dienst Rival Network, den er Anfang 2000 an ein Unternehmen der Telefónica-Gruppe veräußerte. Seit 2001 berät Florian Müller den Vorstandsvorsitzenden des Open-Source-Datenbankherstellers MySQL AB, welcher mittlerweile der größte europäische Open-Source-Softwarehersteller ist. Parallel betreibt er die Entwicklung eines Computerspiels auf Basis des .NET Framework von Microsoft.

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Andreas Neef, Z_punkt

Andreas Neef ist geschäftsführender Gesellschafter von Z_punkt The Foresight Company. Er studierte Informationswissenschaft, Philosophie und Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, wo er auch Lehrbeauftragter war. Seit Anfang der 90er Jahre ist er als professioneller Zukunftsforscher und Innovationsberater tätig. Er verantwortet bei Z_punkt Innovations- und Foresight-Projekte für namhafte Großunternehmen. Er ist Autor von Artikeln und Buchbeiträgen, zuletzt Corporate Foresight - Unternehmen gestalten Zukunft.

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Margit Osterloh, Universität Zürich

Margit Osterloh ist ordentliche Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Sie hat ihr Studium mit einem Abschluss als Dipl. Ing. (Wirtschaftsingenieurwesen) an der Technischen Universität Berlin abgeschlossen, an der Freien Universität Berlin promoviert (Dr. rer. pol.) und an der Universität Erlangen Nürnberg habilitiert. Ihre Spezialgebiete sind Organisationstheorie, Innovations- und Technologiemanagement, Frauen in der Unternehmung, Corporate Governance. Sie hat 9 Bücher und zahlreiche Artikel zu den Themen Prozessorganisation, Motivations- und Wissensmanagement, Mitbestimmung, Entscheidungstheorie, Unternehmenskultur und -ethik, Innovations- und Technologiemanagement, Methodenproblemen der empirischen Sozialforschung, Frauen in Unternehmen sowie Corporate Governance veröffentlicht.

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Franz-Josef Radermacher, Universität Ulm

Franz Josef Radermacher, Jahrgang 1950, verheiratet, 1 Sohn. Promovierter Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler (RWTH Aachen 1974, Universität Karlsruhe 1976), Habilitation in Mathematik an der RWTH Aachen 1982. 1983-1987 Professor für Angewandte Informatik an der Universität Passau. Seit 1987 Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) in Ulm. Gleichzeitig Berufung auf eine Professur für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm. 1988-1992 Präsident der Gesellschaft für Mathematik, Ökonomie und Operations Research (GMÖOR). 1990-1993 Mitglied im Landesforschungsbeirat, 1992-1993 Mitglied in der "Zukunftskommission Wirtschaft 2000", 1994-1996 Mitglied im "Innovationsbeirat" und 1995-1996 Mitglied der Enquête-Kommission "Entwicklungschancen und Auswirkungen neuer Informations- und Kommunikationstechnologien Baden-Württemberg (Multimedia-Enquête)". Seit 1995 Mitglied im "Information Society Forum" der Europäischen Kommission (seit Anfang 1997 zugleich Leiter der Arbeitsgruppe 4 "Sustainability in an Information Society" sowie Mitglied des Steering Committee). Seit 1997 Sprecher der Arbeitsgruppe "Informationsgesellschaft und Nachhaltige Entwicklung" im Forum Info 2000 / Forum Informationsgesellschaft der Bundesregierung. 1997 Preisträger des Wissenschaftlichen Preises der Gesellschaft für Mathematik, Ökonomie und Operations Research (GMÖOR). 1997 Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der EXPO 2000 GmbH für die Themenbereiche "Planet of visions" und "Das 21. Jahrhundert". Seit 2000 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Verkehr, Bau-und Wohnungswesen (BMVBW). Seit 2000 Sprecher des "Global Society Dialogue" des Information Society Forums der EU. Seit 2001 Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa. Seit 2002 Mitglied im Beirat der Landesregierung Baden-Württemberg für nachhaltige Entwicklung sowie Mitglied in der Jury für die Auswahl des Deutschen Umweltpreises. 2002 Mitglied im BahnBeirat der Deutsche Bahn AG. 2002 Mitglied im Club of Rome. 2003 Berufung in den Beirat art, science & business der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart. 2003 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA). Mitglied im Deutschen Nationalkomittee der UNESCO für die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" 2005 - 2014. Ab 2004 Vorsitzender des Wirtschaftspolitischen Beirates der Kärntner Landesregierung.
Prof. Radermacher ist Autor von über 200 wissenschaftlichen Arbeiten aus den Bereichen Angewandte Mathematik, Operations Research, Angewandte Informatik, Systemtheorie sowie tangierten Fragen der Technikfolgenforschung und der Ethik / Philosophie; letzteres auch mit Bezug auf globale Problemstellungen. Gesellschaftspolitische Interessenschwerpunkte betreffen den Übergang in die Informationsgesellschaft, lernende Organisationen, Umgang mit Risiken, Fragen der Verantwortung von Personen und Systemen, umweltverträgliche Mobilität, nachhaltige Entwicklung, Überbevölkerungsproblematik.

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Sandra Rota, Universität Zürich

Sandra Rota, lic. oec. publ., ist seit 1999 Doktorandin und Forschungsassistentin am Lehrstuhl für Organisation, Technologie- und Innovationsmanagement von Frau Prof. Dr. M. Osterloh an der Universität Zürich. In ihrer Forschung befasst sie sich mit der Rolle von intellektuellen Eigentumsrechten in kooperativen Innovationsprozessen. Ihre Arbeiten zum Thema Open Source beschäftigen sich hauptsächlich mit der Frage, unter welchen Bedingungen kollektive Innovationsprozesse ohne die Zuteilung individueller intellektueller Eigentumsrechte auskommen.

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Barbara van Schewick, TU Berlin

Barbara van Schewick, Diplom-Informatikerin und Assessorin, ist Doktorandin am Fachbereich Informatik der Technischen Universität Berlin und Non-Residential Fellow am Center for Internet and Society der Stanford Law School, Stanford, USA. Ihr Interesse gilt der Erforschung von Fragen an der Schnittstelle zwischen Recht, Wirtschaft und Informatik. Ihre Dissertation "Architecture and Innovation: The Role of the End-to-End Arguments in the Original Internet", die sie in diesen Tagen verteidigt, entwickelt ausgehend von Erkenntnissen aus der Volkswirtschaftslehre, der Betriebswirtschaftslehre, den Rechtswissenschaften, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften eine volkswirtschaftliche Theorie über die Auswirkungen von Produktarchitekturen auf das wirtschaftliche Umfeld für das Design und die Herstellung von Produkten und Produktkomponenten und wendet sie an, um die Auswirkungen der ursprünglichen End-to-End Architektur des Internets auf Innovation zu bestimmen.

Barbara van Schewick studierte Informatik mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität Berlin und Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen arbeitete sie als Unternehmensberaterin in einem SAP R/3 Implementierungsprojekt der Unternehmensberatung Coopers & Lybrand, UK (heute PriceWaterhouseCoopers, UK) in Dublin. Das juristische Referendariat absolvierte sie in Berlin. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen verbrachte sie fünfzehn Monate als Gründungsfellow am neu gegründeten Center for Internet and Society der Stanford Law School. Dort arbeitete sie unter anderem an der konzeptionellen Vorbereitung und Durchführung der Konferenz "The Policy Implications of End-to-End", die im Dezember 2000 an der Stanford Law School stattfand. Im Frühjahr 2003 kehrte sie erneut für einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt im Rahmen der Promotion nach Stanford zurück.

Barbara van Schewick ist Studien- und Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Auslandsstipendiatin der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung.

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Theresa Velden, Heinz Nixdorf Zentrum fuer Informationsmanagement in der Max-Planck-Gesellschaft

Theresa Velden leitet das Heinz Nixdorf Zentrum für Informationsmanagement in der Max-Planck-Gesellschaft (www.zim.mpg.de) seit seiner Gründung im Jahre 2001. Das Heinz Nixdorf Zentrum hat zum Ziel, für die Wissenschaftler in der Max Planck Gesellschaft integrierte, innovative Informationsumgebungen zu schaffen und den weltweiten, freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu fördern. Ihr Physikstudium an der Universität Bielefeld und am University College in Dublin schloss Theresa Velden 1997 mit einer Diplomarbeit in Relativitätstheorie am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Golm ab. Von 1998-2001 leitete sie das Redaktionsbüro und die technische Entwicklung der webbasierten wissenschaftlichen Zeitschrift 'Living Reviews in Relativity' (www.livingreviews.org) des Instituts.

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Open Innovation - Biografien


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