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Orientierung in der Wissensgesellschaft

Nancy Fraser: Soziale Gerechtigkeit in der Wissensgesellschaft: Umverteilung, Anerkennung und Teilhabe
Forderungen nach ökonomischer Gleichheit scheinen heute out zu sein, schreibt Nancy Fraser. Gleichheit, das war die Parole des fordistischen Wohlfahrtsstaates. In der Wissensgesellschaft beruht soziale Gerechtigkeit auf Kultur und auf Anerkennung.

Beitrag zum Kongress "Gut zu Wissen", aus: Heinrich-Böll-Stiftung(Hg.): Gut zu Wissen, Westfälisches Dampfboot 2002 (Text, 4761 Worte) #  anzeigen # download (pdf) # anzeigen (engl.) # download (engl.-pdf)

André Gorz: Welches Wissen? Welche Gesellschaft?
Zum Übergang in eine Wissensgesellschaft wird es erst kommen können, so der französische Philosoph Andre Gorz, wenn die Gesellschaft Wissen nicht als Fachwissen behandelt, sondern als Komponente einer Kultur, in der die Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten und Beziehungen das entscheidende Ziel ist.

Textbeitrag zum Kongress "Gut zu Wissen", aus: Heinrich-Böll-Stiftung(Hg.): Gut zu Wissen, Westfälisches Dampfboot 2002 (Text, 7238 Worte) #  anzeigen # download (pdf)

Towards Knowledge Societies - First UNESCO World Report (2005)
The UNESCO World Report gives a panoramic forecast of the upheavals we can expect. Are new technologies the miracle cure for inequality and exclusion? What structure should be given to the debate on ethical issues raised by new knowledge and new technology? What will higher education be like, and how should we develop lifelong education?

externer link # http://portal.unesco.org/shs/en/ev.php-URL_ID=8951&URL_DO=DO_TOPIC&URL_SECTION=201.html

Kosmas Psychopedis: Antinomien der Gesellschaft des Wissens
Was not tut, in Theorie und Praxis, ist gegenüber den Gefährdungen, die die neuen Organisationsformen der Gesellschaft mit sich bringen, neue Formen der Solidarität zu erfinden, das gilt insbesondere in der Wissensgesellschaft, schreibt Kosmas Psychopedis.

Textbeitrag zum Kongress "Gut zu Wissen", aus: Heinrich-Böll-Stiftung(Hg.): Gut zu Wissen, Westfälisches Dampfboot 2002 (Text, 4927 Worte) #  anzeigen # download (pdf)

Hans N. Weiler: Wissen und Macht in einer Welt der Konflikte
Die Diskussion über die Wissensgesellschaft läuft Gefahr, auf gut gemeinte Weise zu einem technokratischen Diskurs zu verkommen, fürchtet Hans N. Weiler. Das Defizit des Diskurses liegt zum einen darin, dass er sich nicht kritisch genug mit dem Begriff von "Wissen" und seinen epochalen Veränderungen im Verlauf des 20. Jahrhunderts beschäftigt, und darin, dass er sich nicht gründlich genug mit den politischen Bedingungen und Folgen der Schaffung und Verwendung von Wissen auseinandersetzt.

Beitrag zum Kongress "Gut zu Wissen", aus: Heinrich-Böll-Stiftung(Hg.): Gut zu Wissen, Westfälisches Dampfboot 2002 (Text, 7052 Worte) #  anzeigen # download (pdf)

Herbert Hönigsberger: Wissensgesellschaft
Kaum ein Terminus hat - vom unbestrittenen Spitzenreiter "Globalisierung" abgesehen - eine vergleichbare Karriere hinter sich wie die "Wissensgesellschaft". Die Rede von dieser "Gesellschaft" formuliert zwar nicht viel mehr als eine Hypothese, eine einseitig zuspitzende Prognose gesellschaftlicher Entwicklung - aber das immerhin tut sie.

Beitrag zur Dokumentation "Bildung & Wissenschaft 2001" (Text, 5846 Worte) #  download (pdf)

Andreas Poltermann: "Wissensgesellschaft" - Thesen und Themenfelder
Die Begriffsbildung "Wissensgesellschaft" - so die hier vertretene These - läßt sich rechtfertigen als der Versuch, die demokratisch verhandelbare Perspektive auf ein Gesellschaftsmodell zu fassen, das unseren Gerechtigkeitsvorstellungen und unseren Fairnessintuitionen gegenüber künftigen Generationen entspricht.

Konzeptpapier 5/2001 (Text, 7269 Worte) #  anzeigen # download (pdf)

Graduiertenkolleg: Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft: Institutionelle und epistemische Transformationen der Wissensproduktion und ihre gesellschaftlichen Rückwirkungen
Im Programm des Graduiertenkollegs an der Universität Bielefeld werden Fragen der Wissenschaftsphilosophie und -ethik, der Wissenschafts- und Techniksoziologie sowie der Wissenschafts- und Technikgeschichte miteinander verbunden. Im Zentrum steht der Begriff der Wissensgesellschaft, um den sich gesellschaftliche Zukunftshoffnungen und Risikoerwartungen gruppieren. Informationen finden Sie hier:

externer link #  http://www.uni-bielefeld.de/iwt/gk/

Franz/Kogge/Möller/Wilholt (Hg.): Wissensgesellschaft: Transformationen im Verhältnis von Wissenschaft und Alltag
Dokumentation der Tagung des Graduiertenkolleg "Genese, Strukturen und Folgen von Wissenschaft und Technik" der Universität Bielefeld vom 13. - 14. Juli 2000. IWT-Paper 25 als pdf-download

externer link #  http://bieson.ub.uni-bielefeld.de/volltexte/2002/90/

Uwe H. Bittlingmayer: "Spätkapitalismus" oder "Wissensgesellschaft"?
Zwei zentrale Implikationen stehen im Vordergrund dieses Aufsatzes aus "Aus Politik und Zeitgeschichte": Erstens die These, der zufolge Wissensgesellschaften sich durch eine bereits durchgesetzte Leistungsgerechtigkeit - insbesondere im Bildungssystem - sowie durch gesamtgesellschaftlich gestiegene Handlungsoptionen auszeichneten; zweitens die Behauptung, dass diese mittelfristig zu einer Nivellierung sozialer Ungleichheit führten, weil Wissen durch alle Schichten diffundiere und die sozialen Akteure über Konzepte wie "lebenslanges", "lebensbegleitendes" oder "selbstgesteuertes Lernen" Methoden zur individuellen Nutzung des gesellschaftlichen Optionszuwachses an die Hand bekämen.

externer link #  http://www.bpb.de/publikationen/[...]Wissensgesellschaft.html

Nico Stehr: Moderne Wissensgesellschaften
Die Gesellschaft ist demnach zerbrechlicher geworden. Verantwortlich dafür ist jedoch nicht die vielbeschworene Globalisierung oder Ökonomisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse, sondern ein Herrschaftsverlust durch Wissen. Das Zeitalter der Industriegesellschaft geht dem Ende entgegen; die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die nötig waren, um deren soziale Ordnung zu sichern, verlieren an Bedeutung. Die sich am Horizont abzeichnende Gesellschaftsordnung basiert auf Wissen, schreibt Stehr in diesem Artikel in "Aus Politik und Zeitgeschichte".

externer link #  http://www.bpb.de/publikationen/[...]Wissensgesellschaften.html

Jeanette Hofmann: Digitale Unterwanderungen: Der Wandel im Innern des Wissens
Die Vorstellung einer Ablösung der Industrie - durch die Wissensgesellschaft verkennt, wie eng, ja symbiotisch die Beziehungen zwischen dem Industrie- und dem Wissensgewerbe seit jeher sind. Entsprechend könnte sich die Verkündung des bevorstehenden Paradigmenwandels als vorschnell erweisen. Der augenblickliche Strukturwandel lässt sich auch unter entgegengesetzten Vorzeichen interpretieren. Hofmanns Sichtweise prophezeit eine durchgreifende Industrialisierung der Wissenserzeugung. Artikel "Aus Politik und Zeitgeschichte".

externer link #  http://www.bpb.de/[...]_Der_Wandel_im_Innern_des_Wissens.html

F.A. Hayek: The Use of Knowledge in Society
In his classical article from 1945 Hayek elaborates on the time and space dependend character of knowledge in society and the market as an instrument to co-ordinate this kind of knowledge.

externer link #  http://www.econlib.org/library/Essays/hykKnw1.html

Martin Heidenreich: Merkmale der Wissensgesellschaft
In diesem Papier für die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung entwirft Heidenreich ein systemtheoretisch inspiriertes Konzept von Wissensgesellschaft. Als zentrales Merkmal der Wissensgesellschaft wird dabei auf die Veränderungsbereitschaft und die Fragilität gesellschaftlicher Strukturen hingewiesen.

externer link (pdf-Datei) #  http://www.uni-bamberg.de/sowi/europastudien/dokumente/blk.pdf

Martin Heidenreich: Die Debatte um die Wissensgesellschaft
Artikel aus Stefan Böschen und Ingo Schulz-Schaeffer (Hg.): Wissenschaft in der Wissensgesellschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag.

externer link #  http://www.uni-bamberg.de/sowi/europastudien/dokumente/wissensgesellschaft_2002.pdf

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